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Mit The End of As We Know möchten Anja Müller, Dennis Deter und Lea Martini sich einmal um das kümmern, was sonst allgemein vernachlässigt und übersehen wird. Alle drei treten als Performer zurück und lassen das Theater, den Raum an sich, der sonst immer allen Umnutzungen standhalten muss, ins Rampenlicht rücken. Kann uns der Raum in seiner unmittelbaren Materialität zu einem Gegenüber werden? Ein Gegenüber, das mit hunderten von Visionen und Realitäten überschrieben ist, die sichtbar und unsichtbar Spuren in seiner Textur hinterlassen haben. Deter/Müller/Martini geben ihrer Empathie für Wände und Böden Raum. Sie treten zurück und sehen zu, wie sich die Bühne dezent vor ihnen und dem Publikum entfaltet. 

Choreography & Performance: Dennis Deter, Anja Müller, Lea Martini
Costumes & Treatment Tools: Theresia Knevel
Dramaturgy: Johan Forsman, Diego Agulló, Markus Dross
Eine Produktion von K3 - Zentrum für Choreographie | Tanzplan Hamburg, in Koproduktion mit artblau Tanzwerkstatt Braunschweig und aktör&vänner Göteborg, unterstützt von Konstnärsnämnden Schweden und der Hamburgischen Kulturstiftung. 


Videoauszug
















Presse
"Energien im Tanz verwirbelt. Der Raum führt ein Eigenleben. Nur scheinbar hält er geduldig still, im Innern spannt es gewaltig. Lea Martini, Dennis Deter und Anja Müller legen der Wand die Hände auf, als handele es sich um einen schmerzenden Rücken. Da wird gerieben und gedrückt, Schwämme werden auf Risse gepresst. Der Tänzer, normalerweise mit dem Befinden des eigenen Körpers beschäftigt, widmet sich sorgsam seiner Umgebung. Bei aller Ernsthaftigkeit wohnt der Prozedur aus Osteopathie und Feng Shui eine gehörige Portion Selbstironie inne. Und wenn die Energien verwirbelt, die Geister aus der Tür ins Freie gejagt sind, brummt es wohlig zurück. Mit der Arbeit "The End of As We Know" von Deter/Müller/Martini beendeten wieder drei Nachwuchschoreografen eine vom Tanzplan Hamburg angeschobene Residenz. 
Originelle Gedanken, akribische Recherchen, die vielversprechende Wege aufzeigten."
Irmela Kästner, 10.12.2010 Die Welt










































Treated Spaces
With this work we treated various spaces, especially theater spaces, which have to endure all kinds of art performances, which have to change quickly their faces, have to be flexible and strong.
The aktör blackbox in Gothenborg was the first space, which we observed and on which we could try out different  methods of treatments.
We said Goodbye to the old Festsaal of Sophiensaele Berlin and we prepared it to be renovated after its long working period with a very charming but instable structure.
We prepared the theater space “Alte Kantine Saal” of studiobühne Köln for the following intense time of the german-serbian theaterszene europa Festival… and we as well calmed it down afterwards.
We treated various dance spaces in K3 Hamburg, A difficult space, because it was normally used as one huge hall, where buses where repaired, before they have been putting in new walls and tearing out and apart old room structures for creating many dance spaces.

















































































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